Gezielte Ernährung für einen gesunden Lebensstil


Die richtigen Lebensmittel sind eine Grundlage für einen gesunden Lebensstil. Wie aber sieht die Wechselwirkung der unterschiedlichen Inhaltsstoffe mit dem menschlichen Organismus aus? Und welche Rolle spielt die Ernährung mit Blick auf weitere Verhaltensaspekte, die genetische Veranlagung oder individuelle Umweltfaktoren? Antworten auf diese und andere Fragen liefert die moderne Ernährungsforschung.

Ernährungsforschung:

Forscherinnen und Forscher untersuchen unter anderem, wie Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe auf molekularer Ebene im menschlichen Organismus wirken. Das Ziel des Zukunftsprojekts: Neue Strategien für eine gesundheitsbewusste Ernährung.

Vorbeugen ist die
beste Medizin


Der Volksmund weiß es längst. Doch wie, warum und in welchem Maß Vorbeugung – sprich: Prävention – hilft, die Gesundheit und Lebensqualität des Menschen zu verbessern, ist von der Forschung noch nicht beantwortet. Deshalb widmet sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einem eigenen Förderschwerpunkt diesem Forschungsfeld.

Präventionsforschung:

Chronische Krankheiten wie Diabetes werden in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf von der individuellen Lebensweise, Umweltfaktoren aber auch der genetischen Veranlagung maßgeblich beeinflusst. Die Forschung entwickelt daher wissenschaftliche Grundlagen für wirksame, alltagstaugliche und zielgruppengerechte Präventionsmaßnahmen. Das Ziel: Prävention und Gesundheitsförderung sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt werden.

Gesundheit liegt
auch in den Genen


2001 wurde das menschliche Genom vollständig entschlüsselt. Daraufhin erkannte die Gesundheitsforschung: Viele Erkrankungen sind auf die genetische Veranlagung und ihre Veränderung im Laufe des Lebens etwa durch den Lebensstil, Umwelteinflüsse oder Infektionen zurückzuführen. Eine genaue Analyse bietet die einzigartige Möglichkeit, das Zusammenspiel dieser Faktoren bei der Krankheitsentstehung noch besser zu verstehen.

Genomforschung:

Die Forschungsförderung durch die Bundesregierung zeigt erste Erfolge. So hat das „Nationale Genomforschungsnetzwerk“ wichtige Erkenntnisse zu Ursachen und Entstehung von Krankheiten vorgelegt. Die aktuellen Forschungsergebnisse bilden die Voraussetzung für innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft.

Für jeden Menschen eine eigene Therapie

Fortschritte in der Genomforschung sorgen für neue Ansätze in der Medizin: Nicht Krankheiten, sondern der erkrankte Mensch mit seinen individuellen Eigenschaften und Lebensbedingungen werden künftig stärker im Zentrum von Prävention, Diagnose und Therapie stehen. Innovative Gentests sollen Vorhersagen über die Wirksamkeit von Medikamenten für einzelne Menschen oder Patientengruppen möglich machen.

Individualisierte Medizin:

Durch das verbesserte Verständnis der Zusammenhänge zwischen Erkrankung und Erbinformation werden nicht nur Heilungschancen erhöht und unerwünschte Nebenwirkungen reduziert. Auch Vorbeugung und Früherkennung kann gezielter erfolgen. Gleichzeitig ermöglicht das Zukunftsprojekt Individualisierte Medizin zukunftsweisende Geschäftsmodelle für die Gesundheitswirtschaft.

Zellersatz zur
richtigen Zeit


Die Regenerative Medizin kann erkranktes Gewebe wiederherstellen und funktionstüchtig machen. Dazu nutzt sie die Selbstheilungskräfte des Körpers. Das zentrale Werkzeug sind lebende Zellen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt diese Forschung bereits seit 1999.

Regenerative Medizin

Deutschland gehört zu den weltweit führenden Nationen im Bereich der Regenerativen Medizin – sei es in der Grundlagenforschung oder in der Anwendung neuer Therapien. Das aktuelle Forschungsziel: Neue therapeutische Verfahren im Einklang mit ethischen Grundsätzen.

Gemeinsam gegen Volkskrankheiten


Mit der gestiegenen Lebenserwartung und veränderten Lebensgewohnheiten treten vermehrt Volkskrankheiten – sogenannte Zivilisationskrankheiten – auf. Erforschung und Entwicklung neuer Methoden zur Prävention, Diagnose und Therapie gehören damit zu den wichtigen Handlungsfeldern der Zukunft. Zentrales Element ist hierbei der Auf- und Ausbau von Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen unabhängig von Instituts- und Fächergrenzen zusammenzuführen.

Erforschung von Volkskrankheiten:

Zwischen 2009 und 2012 entstanden deutschlandweit insgesamt sechs Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung. Durch die gezielte Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forscher werden Forschungsergebnisse noch schneller zum Patienten gelangen. Das Forschungsziel: Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität in einer Gesellschaft des längeren Lebens.

Gesund bis ins
hohe Alter


Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. In 20 Jahren wird mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland älter als 65 Jahre sein. Welche Auswirkung hat diese Entwicklung auf die medizinische Versorgung? Was können medizinische, technische oder soziale Innovationen beitragen, älteren Menschen das Leben zu erleichtern und sie von fremder Hilfe unabhängiger zu machen? Mit diesen Forschungsfragen befasst sich ein wichtiges Zukunftsprojekt der neuen Hightech-Strategie.

Auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen:

Hightech-Produkte und innovative Dienstleistungen werden dazu beitragen, dass wir auch im hohen Alter ein aktives Leben führen können. Mit neuester Technologie ausgestattete Wohnungen, neue Konzepte für die Pflege von morgen und telemedizinische Anwendungen werden helfen, der Herausforderung des demografischen Wandels erfolgreich zu begegnen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ideen Innovation Wachstum - Die neue Hightech-Strategie für Deutschland

Ideen verändern die Welt. Innovationen sichern unsere Lebensgrundlagen und Wachstum schafft Wohlstand – für uns, unsere Kinder und kommende Generationen.


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